|
|||||||||||||||||
Sozialdemokratische Partei des Kantons Zürich |
|||||||||||||||||
|
Andreas Jenni
|
Das Gesundheitswesen im Kanton
Zürich hat einen guten Ruf. Im Spital- und Pflegebereich gibt es viele attraktive
Arbeitsplätze. Bei den Bemühungen, die Kostenexplosion in den Griff zu bekommen, dürfen
sie nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden. Wenn Spitäler und Heime zusammengelegt
oder geschlossen werden, dann führt das zu einer Einschränkung des Wettbewerbes und der
Spitexbereich wird mehr belastet.
Der Lohn muss zum Leben reichen. Immer mehr Leute fallen heute jedoch trotz voller Erwerbstätigkeit unter die Armutsgrenze. Es ist ein Skandal, dass Leute mit einer Vollzeitanstellung vom Staat Sozialleistungen beziehen müssen. Eine gerechtere Steuerpolitik sowie einer Erhöhung der Kinderzulagen könnte das Problem der ,,working poor" entschärfen. Dafür setze ich mich ein.
Viele kleinere Gemeinden stossen im
Bereich der sozialen Dienste mit dem Milizsystem an Grenzen. Die Geprellten sind dann oft
die Sozialhilfeempfänger. Der Kanton sollte die Gemeinden durch finanzielle Anreize
überzeugen, zwecks Professionalisierung der Sozialhilfe regional zusammenzuarbeiten.
Bildung und Arbeit gehören in
unserer hochtechnologisierten Welt zusammen. Wer einen attraktiven Arbeitsplatz will, der
muss sich ständig weiterbilden. Für kleinere und mittlere Betriebe rentiert es aber oft
nicht, qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildungsplätze anzubieten.
Theo Amman über Andres Jenni - ein Portrait e-mail Andreas Jenni
|
||||||||||||||||