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Wir sind Partei.
Sozialdemokratisch.

Sozialdemokratische Partei des Kantons Zürich
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Kantonsratswahlen  
Käthi Furrer
Urs Baserga
Doris Braun
Andreas Jenni
 
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Letzte Aktualisierung: 09.06.05
   

flag.gif (871 bytes) Liste 2 - Wir sind Partei

Der Kantonsrat ist ein Parlament an der Schnittstelle der verschiedensten Interessen. Zwar verpflichtet das Amtsgelübde alle Gewählten dazu, sich für den Kanton Zürich als Ganzes einzusetzen. Im Politalltag ist aber sehr oft nicht mehr klar erkennbar, welche Argumente entschieden: Sind es Einzelanliegen von Regionen und Gemeinden, Parteien und Lobbys welche sich durchsetzen oder entscheiden die Kantonsrätinnen und Kantonsräte tatsächlich aus der übergeordneten Gesamtschau für unseren Kanton ?

Dieser Gegensatz ist oft nur scheinbar; denn die verschiedenen politischen Ebenen - Gemeinde, Bezirk, Kanton und Bund sind miteinander vernetzt und dass Entscheide in Wirtschaft und Politik sich gegenseitig beeinflussen ist mittlerweile auch eine Binsenwahrheit. Politik im Kantonsrat zu machen bedeutet daher auch, die Anliegen der Gemeinden und der Region aufmerksam wahrzunehmen und in den übergeordneten Entscheidungsprozessen miteinzubeziehen. Wer zum Beispiel verhindern möchte, dass auf unseren Strassen im Weinland der Lastwagenfernverkehr ständig zunimmt, der muss sich folgerichtig auf nationaler Ebene für eine aktive Bahn-Verkehrspolitik einsetzen. Aber positive Entscheide in Bern für die NEAT und die LSVA alleine genügen nicht. Im Kanton Zürich muss der öffentliche Verkehr attraktiv bleiben und - wo notwendig - noch ausgebaut werden. So haben Mitglieder des Kantonsrat dank ihres entschlossenen Widerstandes gegen den Abbau von Bahn- und Busverbindungen in ländlichen Gegenden während der Randstunden verhindert, dass im Kanton Zürich umwelt- und verkehrspolitisch falsche Entscheidungen getroffen wurden. Davon hat auch das Weinland ganz direkt profitiert.
Diese Vernetzung von Entscheiden und ihren Auswirkungen auf allen Ebenen ist überall in der Politik vorhanden. Stark gestiegene Belastungen der Budgets im Sozial- und Fürsorgebereich sind die Auswirkungen eines immer schärfer werdenden globalen Wirtschaftswettbewerbes. Dies spürt man nicht nur in Zürich und Winterthur sondern auch bei uns in Feuerthalen, Marthalen, Andelfingen und Stammheim. Höhere Krankenkassenprämien, steigende Gebühren und sinkende Stipendien reissen auch in die Haushaltskasse vieler Weinländer Familien grosse Löcher und der Kanton Zürich muss sparen, weil er im "freundeidgenössischen" Steuerwettbewerb mit Schwyz und Zug und ihm die dringend notwendigen Mehreinnahmen fehlen.
Käthi Furrer, Urs Baserga, Doris Braun und Andreas Jenni werden im Kantonsrat nicht kleinkarierte Kirchturmpolitik machen. Sie sind sich aber bewusst, dass Entscheide in Zürich das Leben im Weinland nachhaltig beeinflussen; wir hoffen positiv !
 

Roly Brunner

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