Aktuell
HOME MAIL SUCHEN VERZEICHNIS
blackline.gif (906 bytes)
Wir sind Partei.
Sozialdemokratisch.

Sozialdemokratische Partei des Kantons Zürich
redline.gif (906 bytes)
Kantonsratswahlen  
Käthi Furrer
Urs Baserga
Doris Braun
Andreas Jenni
 
Publikationen
Agenda
Adressen

 

Letzte Aktualisierung: 09.06.05
   
flag.gif (871 bytes) Portrait des Kantonsratskandidaten Andreas Jenni

Lob der Vielseitigkeit

Mit der Vielseitigkeit ging‘s bei Andi schon im Primarschulalter los. Der heute 37-Jährige verschlang damals jeden Lesestoff, der ihm unter die Augen geriet. Die Tageszeitung wurde von vorne bis zuhinderst gelesen. Es gab nichts, was ihn nicht interessierte. Im Bestreben, seinen vielen Interessen auch im Beruf nachgehen zu können, steuerte Andi zielstrebig auf den Lehrerberuf hin. Nachdem er in Rheinau die Primar-, in Marthalen die Sekundar- und in die Winterthur die Kantonsschule besucht hatte, ging es nach Zürich ans Primarlehrerseminar. Danach führte ihn sein Weg wieder an den Rhein zurück.

Dachsemer Lehrerjahre mit Schnupper-Unterbruch

Während längerer Zeit wirkte Andi Jenni - sagen wir‘s einmal so - an Käthi Furrers Schule. Und er machte es gerne und gut, denn das Pädagogosche liegt ihm.
Aber es lockte ihn auch noch anderes. Daher schaltete er nach fünf Jahren zwölf Zwischenmonate ein. Er reiste zu einem ausgiebigen Sprachaufenthalt nach Frankreich und sammelte anschliessend - was man jeder Lehrkraft wünschen möchte - Erfahrungen in der Wirtschaftswelt. In der Personalabteilung einer Grossfirma hätte er nach einem Praktikum das Leiterchen emporsteigen können, aber die Schule lockte ihn noch mehr. Und so kamen dann weitere fünf Dachsemer Lehrerjahre hinzu, diesmal an der Mittelstufe.

Spurwechsel

1996 vertauschte Andi Jenni die Sprach- und Rechenbücher mit dickbauchigen, paragraphenschwangeren Wälzern und wurde Jus-Student an der Uni Zürich.
Nein, das Schulehalten sei ihm nicht verleidet, sagt er, aber er habe damals die vielleicht letzte Chance genutzt, eine völlig neue Berufswelt kennenzulernen. Dass seine Wahl auf die Juristerei gefallen sei, habe ihn noch keinen Moment gereut. Hier gehe es um ein breites Wissen auf vielerlei Gebieten. Und das mache ihm Spass, denn er sei vom Typ her ein Generalist und kein eingleisiger Spezialist.

Mutmassungen über die Zukunft

Fünf Semester lang drückt Andi nun schon die Uni-Bänke. Wohin ihn sein künftiger Berufsweg führen wird, das wissen die Götter. Schön wäre es, wenn er dannzumal seine juristischen und pädagogischen Interessen unter einen Hut zu bringen vermöchte. Vielleicht in der kantonalzürcherischen...
Aber er könnte sich auch andere Möglichkeiten denken, sei es in der Wirtschaft oder in der Verwaltung. Wichtig ist ihm dabei der Kontakt mit Menschen. Das Vor-dieLeute-Hintreten mache ihm keine Mühe. Schon in der Kanti sei er Klassensprecher gewesen. Und auch als Mitglied des Winterthurer Theaterchores habe ihm das Agieren "vor Publikum" viel Freude gemacht.
Wichtig ist für Andi Jenni der Einsatz für soziale Gerechtigkeit. Das ist gewiss einer der Gründe dafür, weshalb er sich in fachlicher Hinsicht besonders für das Arbeitsrecht interessiert. Seit zwei Jahren ist er zudem noch Mietrichter in unserem Bezirk. Auch da braucht es Leute mit einer sozialen Ader. Und da wären wir nun dort angelangt, wo sich dieser SP-Kantonsratskandidat schon immer wohl gefühlt hat, nämlich...

...auf dem politischen Parkett

Den Einsatz für die Belange der Allgemeinheit hat Andi schon im Rheinauer Elternhaus erlebt. Sein Vater, ein SPler, amtierte über viele Jahre hinweg als Präsident der Primarschulpflege und die Mutter war in der Kindergartenkommission. Politisiert wurde nicht nur am Mittagstisch, sondern auch mit den Kantonsschul-Kollegen. Als Dachsemer Lehrer trat Andi - nach etlichen "Landesring-Jahren" - der SP bei, in der er sich gut eingelebt und auch schon allerlei Aufgaben übernommen hat, zum Beispiel beim Organisieren des Bildungstages.

Vor einiger Zeit hat Andi Jenni den Einzug in den Dachsemer Gemeinderat um einige wenige Stimmen verpasst. Darauf angesprochen meint er: "Wer öppis erreiche wott, mues halt mängmal au e Niderlag chönne iistecke." Offenbar ist ihm auch eine tüchtige Portion Beharrlichkeit in die Wiege gelegt worden.

Für ihn ist ein guter Politiker übrigens nicht ein sturer und allwissender Einzelkämpfer, sondern eine Persönlichkeit, die den Rat von Experten einholt und sich daraufhin eine eigene Meinung bildet. Wichtig sei, so Andi, dass man seine Anliegen mit guten Argumenten und in sprachlich differenzierter Weise kund tue. "Als Jurist lernt me das. Und sött ich in e politisches Amt ie cho, dänn würd ich mich vor allem ufs Debattiere i de Kommissione freue."

 

Theo Ammann, erschienen im Radiesli März 99

 
    
 
redline.gif (906 bytes)